Von Handys und darauf enthaltenen Daten

pr0nEs gab ja  eine sehr große Krise, als an irgendeiner bayerischen Schule Handys mit pornographischen Inhalten auftauchten bzw. den Leuten, die sich darüber aufregen, in die Hände fielen. Das Handy war nun nicht mehr nur Symbol des Bösen, weil die Schüler ständig per SMS kommunizieren wollten, sondern auch weil sie das, was sie zuhause im Internet sahen und per Messenger an ihre Mitschüler weiterschickten, nun auch in der Schule per Bluetooth versendeten. Das Geschrei war groß, das technische Unverständnis noch größer, man forderte – wie gewohnt – fleißig Verbote und hatte natürlich einen weiteren Grund, Handys an Schulen zu verbieten.

Viel amüsanter finde ich nun die Entdeckung eines Handys mit Porno-Inhalten durch die Polizei in Selb in ähnlichem Zusammenhang. Auf der “Handy-Karte”, wie es fachtechnisch inkorrekt im Bericht der Frankenpost heißt, befanden sich neben “übelsten Gewalt-Pornobildern” auch “Abscheulichkeiten wie abgeschnittene Gliedmaßen oder erhängte Menschen”. Grundsätzlich das, was jeder Jugendliche beim Surfen auf 4chan, Rotten oder ähnlichen Seiten findet… Weiterlesen

Europawahl: Bayernpartei

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Die Bayern-Partei hat inzwischen verstanden, dass Bayern auch nicht als alleiniger Staat existieren kann. Daher wurde das Wahlprogramm leicht abgeändert und nun in einer Form präsentiert, die sehr locker, fröhlich, lustig ist und irgendwie den Eindruck erweckt, man würde sich selbst nicht ganz ernstnehmen.

Südwild in Selb

ON3-SüdwildViel konnte ich nicht vom bayerischen Jugendmagazin “Südwild” sehen, als sie in Selb waren, schließlich rief mich da mein Studium schon wieder nach Nürnberg. Aber die Folgen gibts ja auch im Internet zu sehen.

Mehr als ein oberflächliches Bild von Selb erhielt man natürlich nicht, aber das wäre für so ein Jugendmagazin zu tiefgehend, zu erforschen, warum es in Selb so schlimm aussieht bzw. woran es scheitert, das zu ändern.

Lustig war es jedoch natürlich, bekannte Gesichter im Fernsehen zu sehen, Erklärungen zu hören, warum Selb so besonders ist (“Man muss es [Selb] sich halt besonders machen.”, Sendung vom 14. April) und festzustellen, dass es immer noch Leute gibt, die Angst wegen den Grenznähe haben, dort fleißig tanken, aber nicht wissen, dass Zigaretten, Alkohol und sonstige günstere Produkte der deutschen Ware entsprechen, wenn man sie nicht am Fidschi-Markt kauft.